Kleidung

Im Hotel

Innerhalb der Hotelareale gibt es meist nur wenig Kleidervorschriften. Damit kann man sich aber vortrefflich vor der Sonne schützen. Natürlich will man braun werden, doch in der brennenden Sonne Hurghadas kann man sich extrem schnell einen Sonnenbrand oder auch einen Sonnenstich holen. Hier helfen Shirts und eine Mütze oder ein Tuch. Details dazu finden Sie in unseren Infos zum Thema Sonnenschutz.

In der Regel wird es nicht sehr geschätzt, wenn Frauen oben ohne am Strand liegen oder herumlaufen. An vielen Stränden und in vielen Hotels ist es explizit verboten. Die Ägypter werden Sie für nicht ehrbar halten und ihnen nur wenig Respekt entgegen bringen. Auch wenn der Blick etwas anderes suggeriert.

Außerhalb des Hotels

Allgemein

Wenn Sie sich außerhalb des Hotels bewegen, bedenken Sie bitte, dass Sie in einem muslimischen Land sind. In der muslimischen Kultur gilt das zeigen von nackter Haut als anstößig – bei Männern und Frauen gleichermaßen. Obwohl die Einwohner von Hurghada größtenteils sehr tolerant sind, und sicher auch schon einiges gesehen haben, sollte man den Kulturkreis in dem man sich bewegt respektieren und sich anpassen.

Hautbedeckende Kleidung heißt dabei natürlich nicht, dass Sie sich bei 35Grad im Schatten in Jeans und Jacke herumlaufen sollen. Eine leichte Leinenhose und luftiges Sommerhemd mit langen Ärmeln ist völlig ausreichend. Für Frauen eignet sich leichte und weite Kleidung, die wenig von der Figur preis gibt.
Ein bei uns übliches T-Shirt wird von den Ägyptern als Unterwäsche angesehen. Daher sollten sie in der Öffentlichkeit grundsätzlich ein Hemd tragen.

Sind Sie nicht angemessen gekleidet sind, so kann es passieren, dass sie beispielsweise in einem Restaurant zurückgewiesen werden. Auch beim Besuch einer Moschee sollten sie respektvoll auf angemessene Kleidung achten.

Bei Ausflügen in die Wüste

Für Wüstenfahrten mit Geländewagen, Quad oder Buggy empfehlen wir geschlossene Schuhe, lange Hosen, Hemd mit langen Ärmeln und ein Arabertuch als Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille. Die Kleidung schützt nicht nur vor Sonnenbrand und Sonnenstich, sondern auch vor Staub und Schmutz.
Unser Tip: Lassen sie sich von einem Guide zeigen, wie man das Arabertuch richtig um den Kopf bindet. Sie werden den ganzen Tag ohne Probleme in der Sonne aushalten.

Beim Schnorcheln

Wir empfehlen auch beim Schnorcheln ein UV-Strahlen abweisendes T-Shirt zu tragen um großflächigen Sonnenbrand auf dem Rücken zu vermeiden.

Am Abend

Abends kann es in Hurghada schnell kühl werden, bzw. sich im vergleich zur Hitze am Tag kühl anfühlen. Lange Hose oder langer Rock sowie ein leichter Pullover oder eine leichte Jacke sollten daher im Reisegepäck nicht fehlen- siehe unsere Packliste.

Wer eine Wüstentour mit Übernachtung in der Wüste macht, sollte sich in den Wintermonaten auf Minusgrade in der Nacht einstellen. Dies passiert nicht selten in der Wüste und kann auch noch in den Frühjahrsmonaten vorkommen.

 

Traditionelle Ägyptische Kleidung

Die traditionelle Ägyptische Kleidung wird heutzutage leider meist nur noch in ländlichen Gebieten sowie in der Folklore getragen, denn der westliche Kleidungsstil setzt sich immer mehr durch.

Das traditionelle Gewand der Männer heißt Galabija. Es besteht aus einem langen Gewand mit weiten Ärmeln. Dieses Gewand verbindet Rock und Hemd miteinander. Das Gewand ist grundsätzlich lang und besitzt keinen Kragen oder Ähnliches.
In kalten Nächten ziehen die Ägypter einen Pullover zwischen Hemd und Gewand. Oft wird unter dem Hemd auch noch ein Unterhemd getragen.
Diese Art der Kleidung schützt sehr gut vor der Hitze tagsüber und hält in kühlen Nächten warm.

Frauen tragen typischerweise einen langen Rock und darunter eine lange Hose. Ein Teil der Frauen trägt ein Kopftuch. Dies geschieht aus religiösen Gründen und gehört nicht zum eigentlichen traditionellen Gewand.
Das erotisch wirkende Bauchtanz-Gewand wird ausschließlich zum Bauchtanz getragen, für nichts sonst.

 Alle Angaben ohne Gewähr

 

 

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Ein Kommentar

  1. Das Tragen der Gelaba, auch Gandora oder nur Draa genannt, wirkt albern bei einem Europäer in einer Stadt wie Hurghada.
    Anders bei tagenlangen Wüstentouren, denn dafür sind sie gedacht, dann möglichst die dicken, ohne Ärmel nemen,. nur mit Öffnungen für die Arme, die wie ein Quadrat aussehen, spreizt man die Arme ab. Das Tuch muss dann bis zur Hand gehen.
    Grund: Beim Sitzen bleibt gegen Hitze isolierende Luft zwischen Körper und Tuch, Wenn der Wind in die Gandora fällt – und in der Sahara weht immer Wind, dann fächelt das flasternde Tuch Kühlung

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